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Familiale Pflege

Zuhause Demenzerkrankung

TIPPS UND GRUNDREGELN ZUM UMGANG MIT MENSCHEN MIT DEMENZ

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· Beginnen Sie ein Gespräch am besten mit einer anerkennenden oder wertschätzenden Mitteilung.

Dies schafft schnell Vertrauen und reduziert Ängste und Unsicherheiten beim Kranken.

Aufmerksamkeit, Zuhören, Ernstnehmen und Zuwendung schaffen Vertrauen und mindern Ängste.

· Sprechen Sie deutlich in einfachen konkreten Sätzen und kommen Sie möglchst gleich auf den Punkt.

Stellen Sie Fragen, die der Kranke möglichst einfach z.B. mit Ja oder Nein beantworten.kann.

(„W“-Fragen wie z.B. Wie?. Aber: Wieso? Warum? Wann? vermeiden, weil Sie die Kranken leicht überfordern können)

· Vermeiden Sie Belehrungen und Zurechtweisungen

Vermeiden Sie fruchtlose Diskussionen, um den Kranken von etwas zu überzeugen, was er nicht verstehen kann.

· Schützen Sie den Kranken vor Überforderungen

Vermeiden dass mehrere gleichzeitig reden, sorgen Sie für eine ruhige Umgebung und geben Sie keine Anweisungen, die der Kranke nicht verstehen oder befolgen kann.

· Geben Sie Anweisungen in einzelnen Schritten hintereinander

· Lenken Sie ab, statt zu konfrontieren

· Bewahren Sie Geduld und Gelassenheit

· Erkennen Sie die Sichtweise des Kranken als für ihn gültig an

Verwenden Sie wenn möglich die Kommunikation nach der „Integrativen Validation“ nach N. Richard.

Der Demenzkranke lebt in seiner Erinnerungswelt und in seinen Vorstellungen und kann nur diese als wahr akzeptieren. Argumentieren Sie gegebenenfalls aus seiner Sichtweise heraus, z.B.:

Kranker: „Ich muss zur Arbeit!“;

Falsche Reaktion: „Du bist doch schon lange in Rente!“

Besser: „Es ist doch schon Abend, da ist sicher schon Schluss.“; oder: „Auf Dich ist immer Verlass!“.

· Achten Sie auf körpersprachliche Signal und gehen Sie auf der Gefühlsebene auf den Kranken ein

Dadurch fühlen sich die Kranken ernst genommen und verstanden (Z.B. „Das macht Dich jetzt ganz unruhig“ oder „Du bist jetzt richtig ärgerlich!“ oder „Du fühlst Dich ganz allein gelassen“).

· Beziehen Sie die Aggressionen des Kranken nicht auf sich

Oft sind es grosse Ängste oder Überforderung, Stress und Unsicherheit, die zu Aggressionen führen. Es ist keine böswillige Absicht oder bewusste Anmaßung. Bei Stress und Angst können Demenzkranke ihre Reaktionen nicht mehr verstandesmäßig steuern. Sie reagieren impulsiv und unkontrolliert entsprechend ihrer emotionalen Situation.

· Vermeiden Sie bei grosser Reizbarkeit und Aggressivität eine Berührung oder ein Festhalten

Bleiben Sie selbst gelassen und klar. Gehen Sie gegebenenfalls auf Distanz.